Der Start von Control Resonant zahlt sich für Remedy Entertainment aus: Im dritten Quartal 2026 ist der Umsatz des finnischen Studios um 226 Prozent auf 39,6 Millionen Euro gestiegen. Das geht aus dem Geschäftsbericht hervor, den Remedy am 3. November veröffentlicht hat. Spannender als die Zahlen ist allerdings, wer das Spiel kauft.
Schnellstverkauftes Remedy-Spiel
Control Resonant ist am 24. September digital für PS5, Xbox Series X|S und PC erschienen. Am 15. Oktober, dem Tag der Handelsversion und rund drei Wochen nach dem Start, hatte sich das Spiel weltweit über eine Million Mal verkauft. Damit ist es laut Remedy das am schnellsten verkaufte Spiel der Firmengeschichte. Im Quartal stammte der Großteil des Umsatzes aus Verkäufen und Lizenzerlösen, die auf 35,3 Millionen Euro anwuchsen. Operativ landet Remedy damit wieder im Plus, wenn auch knapp: 0,6 Millionen Euro nach einem Minus von 16,4 Millionen im Vorjahresquartal.
Fast die Hälfte der Spieler kennt Control noch nicht
Laut Remedy war knapp die Hälfte der Spieler zuvor noch nie mit Control in Berührung gekommen. Größter Markt sind die USA, auf die fast die Hälfte aller Verkäufe entfällt. Auf dem PC folgen chinesischsprachige Regionen und Großbritannien, auf Konsolen Großbritannien und Kanada, nach Stückzahlen schafft es dort auch Brasilien unter die ersten drei. Zudem steht das Spiel noch auf 2,4 Millionen Wunschlisten, was Remedy als großes Potenzial für die kommenden Monate sieht.
Spieler bewerten besser als die Kritik
Bei Metacritic kommt Control Resonant auf eine Kritikerwertung von 83 Punkten, die Nutzer vergeben 8,8 von 10 Punkten. Auf Steam sind 91 Prozent der Bewertungen positiv (Stand: 2. November). Mit dem Nachfolger sei Control nun eine echte Marke, schreibt CEO Jean-Charles Gaudechon. Parallel arbeitet Remedy am Remake von Max Payne 1 und 2 für Rockstar Games sowie an einem weiteren eigenen Projekt.