Das Roguelike-Action-RPG Swordcery ist auf Steam in den Early Access gestartet. Entwickelt wird das Spiel von Temple Door Games, einem kleinen Indie-Team aus Los Angeles. Der zentrale Trick: Spieler sammeln nicht einfach nur Waffen, sondern magische Schwerter mit eigenen Fähigkeiten, Kampfstilen und teils ziemlich absurden Ideen.
Gespielt wird Colt, der in der Fantasy-Welt Armorial gegen eine wachsende Verderbnis kämpft. Laut Presseangaben ist ein riesiges Schwert in die Welt gestürzt, während weitere Klingen vom Himmel fallen und das Land langsam auszehren. Colt kann diese gefallenen Waffen nutzen und damit in prozedural generierten Dungeons gegen Gegner und Bosse antreten.
Magische Schwerter statt Standard-Loot
Der interessanteste Punkt an Swordcery ist das Waffensystem. Jede Klinge soll eine eigene sogenannte „Swordcery“-Fähigkeit besitzen. Genannt werden unter anderem Schwerter, die wie ein Bumerang geworfen werden können, Blitze herabrufen, Gegner in Kartons sperren oder sogar Eiswürfel beschwören. Das klingt auf dem Papier angenehm schräg und könnte dem Spiel helfen, sich im ziemlich vollen Roguelike-Feld etwas abzuheben.
Dazu kommen verschiedene Schwertklassen mit eigenen Angriffsmustern, Relikte, Upgrades und Runs, die durch neue Waffen und zufällig aufgebaute Dungeons variieren sollen. Ob diese Mischung langfristig trägt, wird sich allerdings erst im Early Access zeigen. Gerade bei Roguelikes steht und fällt viel mit Balancing, Gegnerdesign und der Frage, ob die Runs auch nach mehreren Stunden noch frisch wirken.
Kleines Team mit God-of-War-Erfahrung
Temple Door Games wurde 2019 gegründet. Die beiden Entwickler Mike Henriet und Don Thurakichprempri waren zuvor als Cinematic Artists an God of War von 2018 beteiligt. Für Swordcery setzen sie nun auf ein deutlich kleineres, bunteres und humorvolleres Projekt mit Fokus auf schnelle Nahkämpfe und viele ungewöhnliche Waffenideen.
Aktuell ist Swordcery im Early Access auf Steam verfügbar. Einen Preis, eine konkrete Roadmap oder einen geplanten Zeitraum bis zur Version 1.0 nennt die vorliegende Presseinformation nicht. Wer grundsätzlich Lust auf Roguelike-Action mit einem sehr verspielten Waffenansatz hat, kann den Titel aber bereits auf Steam ausprobieren.