Team17 reist mit zwei Koop-Titeln zur Tokyo Game Show 2026. Neben dem neu angekündigten Physik-Puzzlespiel What Goes Up wird auch Greak 2: Alliance of the Storms auf der Messe spielbar sein. Besucher können beide Spiele am Stand von Kakehashi in Halle 2, Stand 02-C18, ausprobieren.
Die Tokyo Game Show findet in diesem Jahr vom 17. bis 21. September 2026 in der Makuhari Messe statt. Während What Goes Up noch 2026 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S erscheinen soll, ist das handgezeichnete Metroidvania Greak 2 für 2027 geplant.
What Goes Up setzt auf Physik-Chaos im Koop
Mit What Goes Up hat Team17 ein neues Koop-Puzzlespiel für bis zu vier Spieler vorgestellt. Entwickelt wird der Titel von Bossa Games. Im Mittelpunkt steht eine ungewöhnliche Form der Müllentsorgung: Als Mitarbeiter der GALACTIC REFUSE CO. reisen die Spieler zu verschiedenen Planeten, sammeln zurückgelassenen Schrott ein und stapeln ihn zu möglichst gewaltigen Türmen.
Dabei spielt die Physik eine zentrale Rolle. Mit sogenannten Grav Guns lassen sich Gegenstände bewegen und platzieren, während Hover Packs und Sprungplattformen dabei helfen, schwer erreichbare Stellen zu erreichen. Die Konstruktionen müssen allerdings nicht nur hoch genug werden, sondern auch Gefahren wie Lava, elektrische Hindernisse und Meteoritenschauer überstehen.
Auf der Tokyo Game Show wird What Goes Up erstmals öffentlich spielbar sein. Zwei Demo-Stationen sollen sowohl Singleplayer als auch Multiplayer ermöglichen. Die Messeversion umfasst fünf vollständige Levels und bietet zudem erste Möglichkeiten zur Charakteranpassung.
Das Spiel kann allein oder mit bis zu vier Spielern gespielt werden. Team17 nennt derzeit 2026 als Veröffentlichungszeitraum. Vorgesehen sind Versionen für PC via Steam, PlayStation 5 und Xbox Series X|S.
Greak 2 erweitert die Reihe erstmals um Koop
Ebenfalls mit einer spielbaren Demo vertreten ist Greak 2: Alliance of the Storms. Die Fortsetzung des 2021 erschienenen Greak: Memories of Azur entsteht erneut beim mexikanischen Entwickler Navegante und erweitert das Konzept des Vorgängers deutlich.
Während Memories of Azur noch als reines Singleplayer-Abenteuer konzipiert war, lässt sich Greak 2 sowohl allein als auch im lokalen und Online-Koop spielen. Im Mittelpunkt stehen erneut die Geschwister Greak und Adara.
Die beiden werden in unterschiedliche parallele Dimensionen versetzt und müssen trotz ihrer getrennten Wege zusammenarbeiten. Dabei unterscheiden sich nicht nur die Pfade, sondern auch Objekte und Gegner, mit denen der jeweilige Charakter interagieren kann. Rätsel sollen deshalb gezielt auf die Fähigkeiten beider Geschwister zugeschnitten sein.
Wer alleine spielt, kann jederzeit zwischen Greak und Adara wechseln.
Zehn Minuten Greak 2 auf der TGS
Die auf der Tokyo Game Show angebotene Demo soll rund zehn Minuten umfassen. Spieler übernehmen Greak und Adara und bekommen dabei unter anderem die Mechanik der parallelen Dimensionen sowie die kooperativen Rätsel zu sehen.
Auch die Geschichte setzt nach den Ereignissen des ersten Spiels an. Greak und Adara erreichen das bislang unbekannte Land Synoraz, wo sie auf die vom Aussterben bedrohten Storm Eagles treffen. Ihr Ziel ist es unter anderem, das letzte Ei dieser Spezies vor dem Untergang zu bewahren.
Optisch bleibt Navegante dem Stil des Vorgängers treu: Auch Greak 2: Alliance of the Storms setzt auf handgezeichnete Umgebungen und Animationen.
Die Veröffentlichung ist für 2027 auf PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch geplant. Ein genauer Termin steht bislang nicht fest.
Mit What Goes Up und Greak 2 zeigt Team17 auf der Tokyo Game Show damit zwei sehr unterschiedliche Ansätze für Koop-Spiele: Während bei Bossa Games physikbasiertes Chaos und improvisierte Schrottkonstruktionen im Mittelpunkt stehen, setzt Navegante auf kooperative Rätsel und Erkundung in einer handgezeichneten Metroidvania-Welt.