Die Sci-Fi-Survival-Geschichte von The Alters geht weiter: Mit Last Variable ist eine neue Erweiterung erschienen, die Jan Scientist in den Mittelpunkt stellt und Spieler in die geheimnisvolle Oasis führt.

11 bit studios hat mit The Alters: Last Variable eine neue Erweiterung zum Survival-Sci-Fi-Spiel veröffentlicht. Der DLC ist für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S erhältlich und knüpft an die Geschichte nach dem Hauptspiel an. Im Fokus steht diesmal Jan Scientist, der nach dem Aufbruch der anderen Alters zurückbleibt, um einem Forschungsvorhaben nachzugehen, das offenbar deutlich größer ausfällt als zunächst gedacht.

Jan Scientist und die Suche nach Antworten

Im Zentrum der Erweiterung steht die Oasis, eine auffällig lebensreiche Region inmitten einer sonst unwirtlichen Umgebung. Jan Scientist versucht, dieses Phänomen zu verstehen, kommt dabei aber nicht allein weiter. Deshalb rücken neue Varianten von Jan in den Vordergrund: Geologe, Biologe, Chemiker und Physiker sollen jeweils ihr eigenes Fachwissen einbringen.

Damit bleibt Last Variable nah an der Grundidee von The Alters: Verschiedene Versionen derselben Person treffen aufeinander, ergänzen sich, geraten aber auch zwangsläufig in Konflikt mit den Entscheidungen, die sie geprägt haben. Ob die Erweiterung diese erzählerische Stärke wirklich ausspielt, lässt sich ohne eigenen Test noch nicht bewerten – das Konzept klingt aber zumindest konsequent weitergedacht.

Neue Regionen, neue Forschung und mehr Druck

Spieler sollen in Last Variable neue Gebiete erkunden und durch Terraforming verändern können. Diese Eingriffe bleiben jedoch nicht ohne Folgen: Je nach Transformation entstehen neue Ressourcen, gleichzeitig reagiert der Planet offenbar aggressiver. Genannt werden unter anderem häufigere Erdbeben, stärkere Strahlungswellen und weitere Gefahren.

Auch der Ausbau unter der Oberfläche soll stärker in den Fokus rücken. Neue Bodentypen, zusätzliche Komponenten und Forschungsoptionen erweitern das Überlebenssystem. Besonders spannend klingt die Cryosleep Chamber, mit der Jan mehr Zeit gewinnen und langfristige Auswirkungen seiner Forschung beobachten kann. Dazu kommen Field Labs, in denen Alters Aufgaben übernehmen, während Jan im Kälteschlaf liegt.

Umfang klingt ordentlich, bleibt aber vorerst Herstellerangabe

Die Erweiterung wird mit einem Umfang von rund 20 Stunden beschrieben. Das wäre für einen Story-DLC durchaus beachtlich, allerdings ist diese Angabe ohne eigenen Test schwer einzuordnen. Gerade bei Survival- und Management-Elementen hängt die tatsächliche Spielzeit stark davon ab, wie gründlich man erkundet, plant und optimiert.

Für Fans des Hauptspiels dürfte Last Variable trotzdem interessant sein. Die Erweiterung setzt nicht nur auf ein neues Gebiet, sondern greift zentrale Mechaniken und Themen des Hauptspiels wieder auf: Forschung, Überleben, alternative Lebenswege und die Frage, wie weit man gehen sollte, wenn Wissenschaft plötzlich mehr Antworten verspricht, als ein Mensch allein tragen kann.