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ROME - Tower + The Hierophant

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Rome Cover The HierophantAm Ende der Feierlichkeiten zum zwanzigjährigen Bestehen schlägt ROME das nächste Kapitel auf – mit zwei neuen, visionären Werken: „The Tower“ und „The Hierophant“.

Das jüngste Werk „The Tower“ ist ein wegweisendes Opus, durchdrungen von einer gereiften Klangsprache: einem radikal minimalistischen Folk-Ansatz. Ein Album, reduziert auf seine Essenz, klar konturiert, von fast asketischer Disziplin und doch von einer geheimnisvollen Fülle durchweht, wie sie nur aus tiefer Innerlichkeit erwächst.

Der Turm ist keine bauliche Struktur. Es ist eine Chiffre. Eine Figur im geistigen Raum. Ein Symbol der Festigung, der Haltung, des Widerstands. Als Bollwerk gegen den Strom der Auflösung – der durch die Zeitläufe zieht – errichtet, steht „The Tower“ aufrecht, als äußerster Vorposten einer innerlich disziplinierten Existenz.

Dieser Turm wäre, hätte er Gestalt, auf Fels gesetzt, im Meer, mit dem Festland durch einen schmalen Steg verbunden. Doch seine eigentliche Lage ist jenseits der Geographie. Es ist der Ort, an dem der Mensch sich dem entzieht, was ihn zerstreut. Es ist kein Rückzugsort, sondern Beobachtungspunkt, Bastion, vielleicht sogar ein Ort der Entscheidung. Von hier aus reicht der Blick ins Weite. Nicht in die Ferne, sondern in die Tiefe.

Reuter ist in dieser Konstellation kein bloßer Sänger, sondern ein Chronist: seine Verse sind Form gewordene Geschichtsbetrachtung, Ausdruck einer tragischen Klarheit, einer unbestechlichen Durchdringung der Gegenwart. Sie fordern nicht Konsum, sondern Teilnahme. Nicht Zerstreuung, sondern Sammlung. Reuters Dichtung ruft. Die Hörenden. In das Eigene. In das Unverfügbare. Berührung jenseits der Sprache - Eine lyrische Disziplin von seltener Intensität.

In einer Zeit, die in der Oberfläche lebt und an der Oberfläche vergeht, erhebt sich „The Tower“ wie ein letzter Monolith als ein Werk des Inneren. Ein Werk, das nicht schreit, sondern trägt. Nicht glänzt, sondern glimmt. Nicht schmeichelt, sondern formt. Es ist ein Gegenzeichen: nicht gegen die Zeit, sondern durch sie hindurch. Und es richtet sich an jene, die im Lärm der Welt das Innere noch nicht verloren haben, die noch hören können, was die Zeit selbst nicht mehr zu sagen vermag.

„The Hierophant“ bildet das rätselhafte Gegenstück zum introspektiven Rückzugswerk „The Tower“. In jenen Tagen der Sammlung („Days of Assembly“) beginnt seine Reise im geheimnisumwobenen Hafen („Secret Harbour“), am Ufer der Trauer entlang („On Sorrow's Embankment“) bis zu seiner erlösenden Entgrenzung im mythischen Norden („Apollo of Hyperborea“). Es ist ein geistiges Reisetagebuch, getragen von der Suche nach Wort und Welt jenes zerbrechlichen Gesandten („My Frail Ambassador”), Deuter der ältesten Gesetze und Lichtträger durch die Finsternis der Zeit.

„The Hierophant“ spricht nicht mehr aus dem Rückzug, nicht mehr von den Mauern der inneren Festung, sondern vom Rand des Transzendenten. Anhand eines klangmagischen Netzes aus atmosphärischer Gitarrenarbeit, schaut Reuter über die rauen Konturen des Diesseits hinaus. Es gibt keine Ernte in einer Welt, die sich vom Überweltlichen getrennt hat („The Harvest Is Not Here").

Die Lieder sind sowohl mystisch entrückt als auch berührend, halb enthüllt und halb verborgen – wie das Evangelium eines stillen Kults. Der musikalische Gestus bleibt dem radikal reduzierten Folk vergangener Werke verwandt, wenn auch in veränderter Intensität. Spärliche Perkussion und traumverlorene Streicher tragen den Hörer in einen akustischen Initiationsraum. Erinnerungen an längst versunkene Riten steigen auf, und mit ihnen das Beben innerer Umwandlung. Reuter zeigt in Gitarrenspiel und Sprache eine besondere Dichte. Jedes Stück wirkt wie ein verschleiertes Gebet, ein klanglicher Codex, durchzogen von Zeichen, Formeln und stiller Kraft und fordert jene Aufmerksamkeit, die Wiederholung nicht scheut.

Wer in diesen Zeiten noch nach innerer Form sucht, wird hier fündig. Nicht zur Unterhaltung, sondern zur Erinnerung. Nicht zur Flucht, sondern zur Wandlung.

„The Tower“ und „The Hierophant“ – diese Doppelveröffentlichung ist ein Zwillingswerk von eindrücklicher Geschlossenheit und hypnotischer Bestimmung: Eine künstlerische Offenbarung von bleibender Strahlkraft.

Künstler: ROME
Releases: „Tower“ + „The Hierophant“ (Alben)
VÖs: 19. Dezember 2025
Label: Trisol Music Group
Fotocredit: Christian Wittig

Website: https://www.romepage.org/
Instagram: https://www.instagram.com/romeheadquarters/
Facebook: https://www.facebook.com/romeproject/

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Courtney Barnett - Creature Of Habit

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CourtneyBarnett CoH AlbumCoverHeute kündigt die GRAMMY-nominierte australische Singer-Songwriterin Courtney Barnett ihr mit Spannung erwartetes viertes Studioalbum „Creature of Habit“ an, das am 27. März bei Fiction Records erscheint. Das Album umfasst zehn Titel, darunter die brandneue Single „Site Unseen“ mit Waxahatchee.

„Creature of Habit“ markiert ein entscheidendes neues Kapitel in Courtney Barnetts musikalischer Entwicklung. Es ist ein kraftvolles, emotional berührendes Album, das sich mit der zentralen Frage auseinandersetzt: Wie kann man sich selbst nicht im Weg stehen, um das Leben wirklich zu spüren? Entstanden nach ihrem Umzug von Australien nach Los Angeles und der Schließung ihres langjährigen Labels Milk! Records, kämpfte Barnett mit Veränderungen, die ihre Zukunft und die Zukunft ihrer Karriere in Frage stellten. Anstatt diese Gefühle zu verdrängen, beschloss sie, all diese Verwirrung direkt in den Entstehungsprozess des Albums einfließen zu lassen.

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NINA JUNE - SEAL SKIN – ANTHEMS OF A WOMAN

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Die niederländische Sängerin und Songwriterin NINA JUNE schreibt cineastische Popsongs, die die Komplexität menschlicher Beziehungen erforschen. Mit ihrer unverwechselbaren Altstimme verbindet sie zeitlose Melodien, intime Texte und atmosphärische Klangwelten.

sealskinwwomanIn den Jahren 2024 und 2025 arbeitete Nina kontinuierlich an einem neuen Album, das am 27.03.2026 veröffentlicht werden wird: Seal Skin ~ Anthems of a Woman. Das Album erkundet die Vielfalt und Komplexität des Frauseins in all seinen Facetten und die Navigation zwischen Rollen und Welten in verschiedenen Lebensphasen. Es ist eine Hommage an die weibliche Stärke und vielschichtige Identität. Speziell für dieses Album nahm sie in London ein 12-köpfiges Streichorchester unter der Leitung der Arrangeurin und Dirigentin Sally Herbert (London Grammar, Lianne La Havas, Radiohead) auf.

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Víkingur Ólafsson - Opus 109

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VikingurOlafsson OPUS109 Album CoverEin musikalischer Dialog über Jahrhunderte hinweg: Víkingur Ólafsson stellt Beethovens Klaviersonate „Nr. 30 op. 109“ ins Zentrum seines jüngsten Albums! Seine Interpretationen legen musikalische Einflüsse offen –von Bach zu Beethoven und weiter zu Schubert. 

Deutsche Grammophon und Víkingur Ólafsson veröffentlichen heute (21. November 2025) „Opus 109 – Beethoven · Bach · Schubert“, das mit Spannung erwartete neue Album des isländischen Pianisten. Herzstück der Aufnahme ist Beethovens Klaviersonate „Nr. 30 in E-Dur op. 109“ – ein Meisterwerk aus der späten Schaffensphase des Komponisten. Ólafsson setzt es in einen sowohl aufschlussreichen als auch spannenden zeitübergreifenden Dialog und zeigt die musikalischen und historischen Traditionslinien auf, die in diesem Meilenstein der Klavierliteratur zusammenlaufen. Bekannt für seine inspirierte Programmgestaltung stellt Ólafsson der Sonate Musik von J.S. Bach und Schubert gegenüber sowie Beethovens eigene frühere Sonate in e-Moll op. 90. Opus 109 ist jetzt in allen Formaten erhältlich. Ebenfalls heute veröffentlicht, ist das neue Musikvideo zu Beethoven: „Piano Sonata, Op. 109: I. Vivace ma non troppo – Adagio espressivo“. 

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Dennis van Aarssen - Souvenirs

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DvA Souvenirs Album CoverSein neues Leben beginnt im Jahr 2019: Ein smarter Mitt-Zwanziger aus der Nähe von Utrecht, gewinnt in seiner Heimat die Neunte Staffel des TV-Musiker-Contests „The Voice Of Holland“. Danach ist bei Dennis van Aarssen nichts mehr wie es war. „Außer meiner Familie und meiner Lebenspartnerin, einer Ärztin, mit der ich seit zehn Jahren zusammen bin“, erinnert sich der heute 30jährige schelmisch, „hat sich mein Leben vollkommen verändert.“ Zunächst kündigt der Mann mit der samtweichen Stimme seinen gut bezahlten Job als Projektmanager für digitales Marketing, um sich fortan ganz auf die Musik konzentrieren zu können. Ein Wagnis, das sich schon bald auszahlen wird: In den vergangenen fünf Jahren hat er vier erfolgreiche Studioalben eingespielt, mehrere stets ausverkaufte Theatertourneen in den Niederlanden, sowie einige internationale Shows absolviert, sich zur festen Größe in den Sozialen Medien mit Hunderttausenden Follower:innen und Millionen von Klicks etabliert. Dennis hat eine „Goldene Schallplatte“ für sein Debüt kassiert und bereits 2020 den „Edison Jazz Award“ überreicht bekommen, das niederländische Pendant zum „Grammy“. 
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INA MÜLLER - ALBUM 6.0

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inamuellercover kleinDas neue Album kommt nicht ohne Grund mit einem Cover in leuchtendem Rot daher. Es ist ein Album über die Liebe geworden.

Ina Müllers Lieder sparten zwar auch bisher nie an mal lustigen, mal tragischen Geschichten über Zwischenmenschlichkeiten, doch hier ist es anders. Hier ist es noch vielschichtiger, noch komplexer, noch überraschender. Ina Müller 6.0 ist keine Schmonzette, kein Kitsch, kein Kuschelrock. Das Album macht Liebe viel mehr auf eine ganz eigenständige Art zum Kernthema, ganz ohne den Zeigefinger eines wuchtigen Konzeptalbums. Es ist scheinbar ganz von selbst ein Album über die Liebe, in all seinen Formen und Farben geworden. Den schönsten und den hässlichsten. Denen, die jeder kennt und natürlich denen, über die sich niemand sonst zu sprechen traut. Geschweige denn zu singen. Von der freien Liebe (“13 Männer"), der enttäuschten Liebe (“Gerade so, dass es reicht“, “Gestrandet“), bis hin zur Selbstliebe (“Mein neuer Freund“) und zum sich selbst genug sein (“Mit der stimmt doch was nicht“). Zwischen all diesen Themen entsteht ein Spannungsfeld, das deutlich macht, dass Ina Müller nicht nur die Königin der Kneipe ist, sondern auf diesem Album auch mehr denn je die Königin der Ambivalenz. Mal postuliert sie feierlich, man brauche mindestens 13 Männer um glücklich zu sein, und beschreibt im nächsten Stück dann eine Frau, die allein, aber beileibe nicht einsam ist, um dann im rührend, nostalgischen beste Freundinnen Lied "Weiber WG“ eben dieser vorzuschlagen, doch wieder bei ihr einzuziehen. Sie widmet ihrem "neuen Freund“, der elektrisch in ihrem Nachttisch wohnt, eine wahre Hymne, bei der live sicher bald nicht nur die Feuerzeuge gezückt werden, und berührt im nächsten Moment mit einer bittersüßen Abrechnung mit der alten Feindin „Zeit“. Und auch wenn es sich vorher an so vielen Stellen andeutet, wird einem dann schließlich erst mit dem letzten Lied gänzlich klar, wem die Liebe in all diesen Liedern wirklich gewidmet ist. Unterm Strich nämlich ist 6.0 ein farbenprächtiges Mosaik an Gründen, dieses seltsame, vielschichtige und oft so schmerzhafte Ding namens Leben in Grund und Boden zu lieben. Da kann es auch überhaupt gar kein Zufall sein, dass 6.0 das allererste Album ist, auf dessen Cover Ina Müller laut und herzlich lacht. Die Liebe zum Leben steckt in jedem Ton, auch noch in der traurigsten Zeile. Und das Beste daran ist, dass das Leben frei nach Udo Jürgens ja erst in ganzen 6 Jahren für Ina Müller anfängt! Spaß daran hat sie aber jetzt schon. Und wir alle mit ihr und diesem wunderbaren Update. Auf die Liebe! Und das Leben! Und auf Ina Müller 6.0! Das Album erscheint auf dem Label Columbia/Sony Music.

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