Das unabhängige Entwickler- und Publisherstudio Antistatic Studios hat angekündigt, dass Phantom Line: Prologue am 26. Oktober 2026 kostenlos auf Steam und im Epic Games Store erscheint. Der Prolog bildet das erste Kapitel des taktischen Koop-Shooters mit paranormalen Horrorelementen und ermöglicht Spielern einen ersten Einblick in das Spiel, bevor Phantom Line 2027 in seiner vollständigen Fassung veröffentlicht werden soll.

Phantom Line ist ein PvE-Koop-Shooter für ein bis vier Spieler, der in Europa zu Beginn einer nuklearen Katastrophe angesiedelt ist. Die Spieler übernehmen die Rolle von Spezialeinheiten, deren Aufgabe es ist, unberechenbare paranormale Phänomene zu untersuchen und einzudämmen. Schauplatz ist eine dynamische Open World, in der jederzeit neue Gefahren auftreten können.

Der Prolog: Eine Mission zwischen Krieg und paranormalem Horror

Als kostenloser Einstieg in das vollständige Spiel versetzt Phantom Line: Prologue die Spieler in die Rolle eines geheimen Eliteagenten, der für das mysteriöse Unternehmen Mortfield Industries arbeitet.

Der Auftrag führt in den sogenannten Iron Corridor, eine Region Osteuropas, die sowohl von internationalen Spannungen als auch von paranormalen Aktivitäten geprägt ist. Dort soll eine Forschungseinrichtung untersucht werden, zu der jeglicher Kontakt abgebrochen ist.

Während ein Atomkrieg ausbricht, müssen sich die Spieler durch eine zunehmend zusammenbrechende Welt bewegen. Monströse Kreaturen und rätselhafte Anomalien stellen dabei nicht nur eine unmittelbare Bedrohung dar, sondern scheinen auch die bekannten Gesetze der Realität außer Kraft zu setzen.

Eine zentrale Spielmechanik ist das H.U.S.K.-System, eine experimentelle Technologie von Mortfield Industries. Sie ermöglicht es den Agenten, ihr Bewusstsein zwischen künstlichen Körpern zu übertragen. Dadurch eröffnen sich zusätzliche taktische Möglichkeiten, etwa bei der Aufklärung gefährlicher Gebiete, beim Ablenken von Gegnern oder bei der Bewältigung besonders riskanter Begegnungen.

Maciej, Mitgründer und Executive Producer von Antistatic Studios, erklärt:

„Tausende Spieler haben an unserer Demo im März teilgenommen und uns ihr Feedback gegeben. Das hilft uns dabei, die Zukunft von Phantom Line zu gestalten, während wir unser düsteres, atmosphärisches Military-Horror-Erlebnis weiter verbessern. Und wir sind noch lange nicht fertig! Wir entwickeln das Spiel kontinuierlich weiter, sammeln Rückmeldungen und veröffentlichen neue Updates.“

Anomaly Pockets: Unheimliche Orte jenseits der Realität

Kämpfe und Erkundung bilden zwar den Kern von Phantom Line, doch der Prolog erweitert das Spielerlebnis um einen weiteren Aspekt, der deutlich stärker auf psychologischen Horror setzt.

Erstmals lernen die Spieler die sogenannten Anomaly Pockets kennen. Dabei handelt es sich um seltsame, alternative Räume, die über die gesamte Spielwelt verteilt sind und durch geheimnisvolle Portale betreten werden können.

Wer einen dieser Orte betritt, findet sich in einer Umgebung wieder, in der die vertrauten Regeln der Realität zunehmend ihre Bedeutung verlieren. Hinter den Portalen warten feindselige Kreaturen, Rätsel und unerklärliche Phänomene.

Allerdings geht es hier nicht ausschließlich darum, am Leben zu bleiben. Die Anomaly Pockets sollen die Spieler dazu bringen, ihre eigenen Wahrnehmungen zu hinterfragen. Was ist tatsächlich vorhanden, und welchen Geräuschen oder visuellen Eindrücken kann man überhaupt trauen?

Jeder Korridor, jeder Raum und jedes unerklärliche Geräusch könnte auf eine bevorstehende Gefahr hinweisen. Die Agenten müssen deshalb vorsichtig vorgehen, ihre Umgebung aufmerksam untersuchen und auf ihre Ausbildung vertrauen, um diese Orte lebend wieder verlassen zu können.

Erste Story-Mission und Einblick in die Open World

In Phantom Line: Prologue können die Spieler den Anfang der Handlung erleben und sich mit den grundlegenden Spielmechaniken vertraut machen.

Nach Abschluss des Tutorials wartet die erste Story-Mission, die schließlich zur eigenen Basis führt. Obwohl das erkundbare Gebiet im Vergleich zur Vollversion begrenzt ist, soll der kostenlose Prolog bereits zahlreiche Inhalte bieten.

Neben den zentralen Gameplay-Mechaniken erhalten die Spieler auch einen Vorgeschmack auf die Erkundungsmöglichkeiten der Open World, die in der vollständigen Fassung eine größere Rolle spielen werden.

Kris, Mitgründer und Creative Director von Antistatic Studios, kommentiert:

„Wir freuen uns sehr darauf, alle Spieler zu unserem kostenlosen Prolog einzuladen und ihnen zu zeigen, woran unser Team im Laufe des Jahres 2026 gearbeitet hat. Wir haben viel Arbeit investiert, um einige der faszinierendsten Elemente aus Creepypasta-Geschichten und paranormalen Anomalien in unserem Spiel zum Leben zu erwecken. Wir laden alle ein, den Prolog gemeinsam mit ihren Freunden auszuprobieren und sich unseren Communitys auf Discord, Telegram und QQ anzuschließen, um ihre Eindrücke mit uns zu teilen!“

Was hat sich seit dem letzten Playtest verändert?

Das Feedback aus dem Playtest im März 2026 hat die Weiterentwicklung von Phantom Line maßgeblich beeinflusst. Antistatic Studios hat mehrere Bereiche des Spiels überarbeitet und dabei insbesondere die Rückmeldungen der Community berücksichtigt.

Eine der auffälligsten Änderungen betrifft das Tutorial. Viele Teilnehmer hatten dessen Länge kritisiert. Für den Prolog wurde die Einführung deshalb deutlich gestrafft, damit die Spieler schneller ins eigentliche Geschehen einsteigen und die verschiedenen Spielmechaniken eigenständig entdecken und ausprobieren können.

Auch die Anomaly Pockets wurden weiterentwickelt. Nachdem deren Atmosphäre bei den bisherigen Testspielern besonders gut angekommen war, entschied sich das Entwicklerteam, diesen Bereich stärker auszubauen. Neue Raumaufteilungen und Herausforderungen sollen dafür sorgen, dass sich die Erkundung bei jedem Spieldurchlauf anders gestaltet.

Überarbeitetes Gunplay und zusätzliche taktische Möglichkeiten

Auch das Kampfsystem hat umfangreiche Änderungen erhalten. Basierend auf den Rückmeldungen der Spieler wurde das Gunplay grundlegend überarbeitet.

Zu den Neuerungen gehören zusätzliche Feuermodi, taktische Nachladevorgänge und mögliche Funktionsstörungen der Waffenmagazine. Darüber hinaus wurden die ballistischen Effekte verbessert.

Mit diesen Anpassungen möchte Antistatic Studios den Schwerpunkt auf ein möglichst immersives und taktisch anspruchsvolles militärisches Kampferlebnis weiter verstärken.

Neben den Änderungen am Gunplay wurde auch die KI menschlicher Gegner umfassend überarbeitet.

Weitere Verbesserungen betreffen die Benutzeroberfläche, die zahlreiche Anpassungen zur Steigerung des Bedienkomforts erhalten hat. Ein eigenes Menü für die Tastenbelegung ermöglicht es zudem, die Steuerung vollständig an die persönlichen Vorlieben anzupassen.

Begleitet werden diese Änderungen von fortlaufenden Performance-Optimierungen, mit denen das Entwicklerteam die technische Grundlage des Spiels weiter verbessern möchte.

Antistatic Studios betont abschließend, dass die enge Zusammenarbeit mit der Community auch künftig eine wichtige Rolle spielen wird. Das Feedback der Spieler soll weiterhin in die Entwicklung einfließen, um Phantom Line bis zur geplanten Veröffentlichung im Jahr 2027 weiterzuentwickeln.