Daily-Media Testlabor

Reviews & Empfehlungen

Unabhängige Tests, klare Einschätzungen und Empfehlungen aus allen Daily-Media-Rubriken.

23 Reviews
Technik 8/10

Redmi Headphones Neo White im Review: Starker Akku, ANC und viel Alltag für wenig Geld

Gute Over-Ear-Kopfhörer müssen heute nicht mehr automatisch teuer sein. Gerade wer im Alltag einfach Musik hören, Serien schauen, telefonieren oder unterwegs etwas Ruhe haben möchte, sucht oft keinen Studio-Kopfhörer, sondern ein bequemes, unkompliziertes Modell mit langer Akkulaufzeit. Genau in diese Richtung zielen die Redmi Headphones Neo White: schlichte kabellose Over-Ears mit aktiver Geräuschunterdrückung, Bluetooth 5.4, 40-mm-Treibern und einer angegebenen Laufzeit von bis zu 72 Stunden.

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Lifestyle 9/10

LEGO Ideas 21369 - The X-Files im Review

Mit LEGO Ideas 21369 The X-Files bekommt eine der bekanntesten Mystery-Serien der 90er-Jahre ein eigenes großes LEGO-Set. Statt sich nur auf eine einzelne Szene zu konzentrieren, verbindet das Modell gleich mehrere typische Elemente der Serie miteinander. Mulders vollgestelltes Kellerbüro bildet die Basis, darüber wartet eine düstere Waldlandschaft und hoch über den Bäumen schwebt das markante schwarze UFO.

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Games 8/10

Aquapark Tycoon: Wasserpark-Management mit viel Potenzial im Early Access

Mit Aquapark Tycoon wagt sich Boxelware an ein Szenario, das im Tycoon-Genre erstaunlich selten im Mittelpunkt steht: den eigenen Wasserpark. Statt Achterbahnen, Zoogehegen oder Städten dreht sich hier alles um Pools, Wasserrutschen, Saunen, Gästegruppen und den wirtschaftlichen Betrieb eines Badeparadieses. Zum Start im Early Access wirkt das Konzept angenehm frisch und zeigt bereits genug Substanz, um für Fans klassischer Aufbau- und Managementspiele interessant zu sein.

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Technik 9,5/10

Kingston IronKey Locker+ 50 USB-Stick

Als Hardware verschlüsselte USB-Sticks haben sich längst vom Nischenprodukt zum wichtigen Begleiter für alle entwickelt, die sensible Daten unterwegs zuverlässig schützen möchten. Mit dem IronKey Locker+ 50 (LP50) legt Kingston den Fokus eindeutig auf höchste Sicherheit – doch wie schlägt sich das verschlüsselte Laufwerk im Alltag? Wir haben das Modell mit 64 GB Kapazität unter die Lupe genommen.

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Lifestyle 8,5/10

Bambu Lab X2D im Test: Dual-Nozzle-3D-Drucker mit Profi-Anspruch

Einleitung: Viel Technik zum überraschend attraktiven Preis Mit dem Bambu Lab X2D bringt Bambu Lab einen 3D-Drucker auf den Markt, der sich klar an ambitionierte Maker, kleine Werkstätten, Produktdesigner und anspruchsvolle Hobbyanwender richtet. Preislich positioniert sich das Gerät dabei überraschend aggressiv: Der X2D liegt als Einzelgerät bei rund 629 Euro, während die Combo-Version mit AMS 2 Pro bei etwa 849 Euro angesiedelt ist. Damit bewegt sich der Drucker zwar oberhalb klassischer Einsteigergeräte, bietet dafür aber eine Ausstattung, die eher in Richtung Prosumer- und semiprofessioneller Einsatz geht. Besonders auffällig ist das Dual-Nozzle-Konzept. Anders als viele Mehrfarb- oder Multimaterialdrucker arbeitet der X2D nicht nur mit einem einzelnen Druckkopf und Filamentwechseln, sondern setzt auf zwei Düsen. Das soll vor allem bei Support-Materialien, komplexen Bauteilen und Materialkombinationen Vorteile bringen. Dazu kommen eine geschlossene Bauweise, eine aktiv beheizte Druckkammer, automatische Kalibrierfunktionen, hohe Druckgeschwindigkeiten und die bekannte Integration in das Bambu-Ökosystem. Auf dem Papier klingt der X2D damit wie ein sehr kompletter 3D-Drucker. Im Alltag zeigt sich jedoch, dass die starke Hardware nicht in jeder Disziplin frei von Kompromissen ist. Design und Verarbeitung: Kompakt, geschlossen und durchdacht Optisch bleibt Bambu Lab seiner Linie treu. Der X2D wirkt modern, technisch und aufgeräumt. Das Gehäuse ist geschlossen, was nicht nur hochwertig aussieht, sondern auch funktional eine wichtige Rolle spielt. Gerade beim Drucken technischer Materialien wie ABS, ASA oder Nylon ist eine stabile Umgebungstemperatur entscheidend. Offene Drucker stoßen hier schnell an ihre Grenzen, weil Temperaturschwankungen zu Warping, Rissen oder schlechter Layerhaftung führen können. Trotz seiner umfangreichen Ausstattung bleibt der X2D vergleichsweise kompakt. Er nimmt nicht übermäßig viel Platz auf dem Schreibtisch oder in der Werkstatt ein, bringt aber dennoch das Gewicht und die Stabilität mit, die man von einem schnellen CoreXY-Drucker erwartet. Die Verarbeitung macht insgesamt einen hochwertigen Eindruck. Besonders positiv fällt auf, dass Bambu Lab bei der Mechanik offenbar stärker auf Wartbarkeit und Alltagstauglichkeit geachtet hat. Schnellwechsel-Düsen erleichtern den Umgang mit unterschiedlichen Düsendurchmessern oder den Austausch bei Verschleiß. Das ist gerade für Nutzer interessant, die nicht nur gelegentlich PLA drucken, sondern regelmäßig mit abrasiven oder technischen Filamenten arbeiten. Einrichtung und Bedienung: Schnell startklar, aber nicht völlig simpel Eine der großen Stärken von Bambu Lab war schon immer der komfortable Einstieg. Auch der X2D macht hier vieles richtig. Auspacken, anschließen, Kalibrierung starten und loslegen: Der Prozess ist deutlich einfacher als bei vielen klassischen 3D-Druckern, bei denen Nutzer erst manuell leveln, Profile anpassen und Testdrucke optimieren müssen. Automatische Bettvermessung, Vibrationskompensation und weitere Kalibrierhilfen nehmen dem Anwender viel Arbeit ab. Allerdings sollte man den X2D nicht mit einem völlig simplen Einsteigergerät verwechseln. Die Grundbedienung ist angenehm, aber das volle Potenzial erschließt sich erst, wenn man die Materialprofile, Düsenlogik und AMS-Integration versteht. Vor allem im Dual-Nozzle-Betrieb wird der Workflow anspruchsvoller. Wer welchem Druckkopf welches Material zuweist, wie Support-Materialien eingesetzt werden und welche Kombinationen wirklich sinnvoll sind, muss man teilweise lernen. Für erfahrene Nutzer ist das kein großes Problem, für absolute Anfänger kann es aber zunächst verwirrend wirken. Druckqualität: Sehr stark bei sauberen Profilen Bei der Druckqualität liefert der Bambu Lab X2D genau das, was man von einem modernen Bambu-Drucker erwartet: saubere Oberflächen, präzise Kanten, gute Maßhaltigkeit und hohe Wiederholgenauigkeit. Gerade bei Standardmaterialien wie PLA und PETG sind sehr gute Ergebnisse ohne große Nacharbeit möglich. Die Kombination aus stabiler Mechanik, automatischer Kalibrierung und gut abgestimmten Profilen sorgt dafür, dass der Drucker schon mit den Werkseinstellungen überzeugend arbeitet. Besonders interessant wird der X2D bei Modellen mit komplexen Überhängen oder schwer zugänglichen Supportstrukturen. Hier kann die zweite Düse ihre Vorteile ausspielen. Wenn ein separates Support-Material verwendet wird, lassen sich Stützstrukturen deutlich einfacher entfernen. Das verbessert nicht nur die Oberfläche an Kontaktstellen, sondern spart auch Zeit bei der Nachbearbeitung. Für technische Bauteile, Prototypen oder dekorative Modelle mit komplexer Geometrie ist das ein klarer Pluspunkt. Geschwindigkeit: Schnell, aber nicht jede Düse ist gleich stark Bambu Lab steht seit Jahren für hohe Druckgeschwindigkeiten, und der X2D macht hier keine Ausnahme. Der Drucker ist darauf ausgelegt, sehr flott zu arbeiten, ohne dass die Druckqualität sofort sichtbar darunter leidet. Gerade bei PLA und gut abgestimmten Profilen sind hohe Geschwindigkeiten realistisch nutzbar. Das macht den X2D besonders attraktiv für Nutzer, die regelmäßig Prototypen oder funktionale Teile herstellen und nicht viele Stunden auf jedes Bauteil warten wollen. Allerdings muss man beim Dual-Nozzle-System genauer hinsehen. Die Hauptdüse arbeitet direkter und leistungsfähiger, während die zweite Düse als Auxiliary-Düse mit Bowden-Zuführung umgesetzt ist. Das hat technische Vorteile, weil der bewegte Druckkopf leichter bleibt, bringt aber auch Einschränkungen mit sich. Die zweite Düse ist nicht in jeder Situation gleich schnell und nicht für alle Materialien gleichermaßen geeignet. Wer erwartet, dass beide Düsen absolut identisch arbeiten, wird enttäuscht. In der Praxis ist die zweite Düse eher ein spezialisiertes Werkzeug für Support- oder Zusatzmaterialien als ein vollständig gleichwertiger zweiter Extruder. Dual-Nozzle-System: Der größte Vorteil des X2D Das Dual-Nozzle-Konzept ist ohne Frage das spannendste Merkmal des Bambu Lab X2D. Während viele Multicolor-Drucker mit häufigen Filamentwechseln arbeiten, kann der X2D bestimmte Aufgaben deutlich effizienter lösen. Besonders beim Einsatz von Support-Materialien ist das ein echter Gewinn. Statt das Modell und die Stützstruktur mit demselben Filament zu drucken, kann ein anderes Material verwendet werden, das sich leichter ablösen lässt oder schlechter mit dem Hauptmaterial verbindet. Das zahlt sich vor allem bei komplexen Modellen aus. Überhänge, Hohlräume und feine Details profitieren davon, wenn Supports sauberer getrennt werden können. Auch die Oberflächenqualität an den Kontaktpunkten wird dadurch besser. Für Anwender, die regelmäßig funktionale Bauteile mit anspruchsvoller Geometrie drucken, kann das den Unterschied zwischen einem brauchbaren und einem wirklich professionell wirkenden Ergebnis ausmachen. Trotzdem ist der X2D kein vollwertiger Toolchanger. Er bietet zwei Düsen, aber nicht die Flexibilität eines Systems mit mehreren vollständig unabhängigen Werkzeugköpfen. Das ist wichtig, um falsche Erwartungen zu vermeiden. Der X2D ist sehr gut darin, bestimmte Dual-Material-Aufgaben zu lösen, ersetzt aber keine deutlich teureren Spezialmaschinen. Materialien: Stark bei technischen Filamenten, schwächer bei weichem TPU Ein großer Vorteil des X2D ist seine geschlossene und aktiv beheizte Druckkammer. Dadurch eignet er sich deutlich besser für technische Filamente als einfache offene Drucker. Materialien wie ABS, ASA oder Nylon profitieren von einer stabilen Umgebungstemperatur. Das reduziert Verzug und verbessert die Zuverlässigkeit bei größeren Bauteilen. Für Nutzer, die nicht nur Deko-Objekte, sondern belastbare Funktionsteile drucken wollen, ist das ein wichtiger Punkt. Bei PLA und PETG fühlt sich der X2D ohnehin sehr wohl. Diese Materialien lassen sich schnell, sauber und zuverlässig verarbeiten. Schwieriger wird es bei sehr flexiblem TPU. Hier zeigt sich die Grenze des Systems, besonders bei der zweiten Düse mit Bowden-Zuführung. Weiche Filamente sind in Bowden-Systemen grundsätzlich anspruchsvoller, weil das Material auf dem Weg zur Düse stärker nachgeben kann. Wer viel TPU druckt, sollte den X2D daher nicht als ideale Speziallösung betrachten. Für steifere flexible Filamente kann er funktionieren, aber seine große Stärke liegt klar bei PLA, PETG und technischen Werkstoffen. Bauraum: Gut bemessen, aber im Dual-Betrieb eingeschränkt Der Bauraum des X2D ist für viele Anwendungen absolut ausreichend. Für Alltagsdrucke, Prototypen, Ersatzteile und mittelgroße funktionale Bauteile bietet der Drucker genug Platz. Die geschlossene Bauweise macht den verfügbaren Raum zudem besonders wertvoll, weil auch anspruchsvollere Materialien zuverlässiger verarbeitet werden können. Im Dual-Nozzle-Betrieb muss man jedoch mit Einschränkungen leben. Da zwei Düsen im System arbeiten und mechanisch Platz benötigen, reduziert sich der nutzbare Druckbereich. Das ist kein ungewöhnlicher Kompromiss, sollte aber vor dem Kauf bedacht werden. Wer häufig große Modelle mit zwei Materialien oder Support-Druck über die zweite Düse herstellen möchte, muss prüfen, ob der reduzierte Arbeitsbereich ausreicht. Für die meisten typischen Anwendungen dürfte das kein Ausschlusskriterium sein, bei großformatigen Projekten kann es jedoch relevant werden. AMS und Mehrfarbdruck: Komfortabel, aber nicht ohne Abfall In Kombination mit dem AMS 2 Pro wird der X2D noch vielseitiger. Mehrere Filamente können automatisch verwaltet werden, was den Materialwechsel und Mehrfarbdruck deutlich komfortabler macht. Für Nutzer, die bereits mit dem Bambu-Ökosystem arbeiten, ist das ein großer Vorteil. Die Integration ist bequem, die Profile sind gut abgestimmt und der gesamte Ablauf wirkt deutlich geschlossener als bei vielen offenen Bastellösungen. Trotzdem bleibt Mehrfarbdruck im FDM-Bereich ein Kompromiss. Farbwechsel erzeugen weiterhin Purge-Material, und je nach Modell kann der Abfall erheblich sein. Auch Druckzeiten verlängern sich bei mehrfarbigen Objekten spürbar. Der X2D kann durch seine zwei Düsen bestimmte Prozesse effizienter gestalten, aber er hebt die grundsätzlichen Nachteile des FDM-Mehrfarbdrucks nicht vollständig auf. Wer hauptsächlich bunte Figuren oder dekorative Modelle druckt, sollte den Materialverbrauch realistisch einkalkulieren. Software und Ökosystem: Bequem, aber stark gebunden Bambu Studio und die Bambu-App gehören weiterhin zu den bequemsten Lösungen im 3D-Druckmarkt. Profile, Druckverwaltung, Fernüberwachung und Modellplattform greifen gut ineinander. Für Nutzer, die möglichst wenig Zeit mit manueller Konfiguration verbringen wollen, ist das ein großer Vorteil. Der X2D passt nahtlos in diese Umgebung und profitiert stark von der engen Abstimmung zwischen Hardware und Software. Gleichzeitig ist genau diese Geschlossenheit ein Kritikpunkt. Wer maximale Offenheit, tiefgehende Modifikationen und vollständige Kontrolle über jeden Aspekt des Druckers möchte, fühlt sich im Bambu-Ökosystem möglicherweise eingeschränkt. Der X2D ist kein klassischer Basteldrucker, sondern eher ein durchoptimiertes Komplettsystem. Für viele Nutzer ist das ideal, für Open-Source-Puristen weniger. Gerade beim Dual-Nozzle-Betrieb könnte die Software zudem noch intuitiver sein. Die Zuweisung von Materialien, Düsen und Support-Einstellungen ist nicht immer sofort selbsterklärend. Hier merkt man, dass die Hardware sehr ambitioniert ist, während der Workflow noch Potenzial zur Vereinfachung hat. Wartung und Alltag: Viele gute Ideen für regelmäßige Nutzer Im Alltag punktet der X2D mit einigen praktischen Details. Schnellwechsel-Düsen machen Wartung und Materialwechsel angenehmer. Die geschlossene Bauweise schützt den Druckprozess, reduziert Zugluft und verbessert die Temperaturstabilität. Auch die Filterung ist ein sinnvoller Zusatz, gerade wenn ABS, ASA oder andere geruchsintensivere Materialien gedruckt werden. Natürlich bleibt ein 3D-Drucker ein Gerät, das Pflege braucht. Düsen können verstopfen, Filamente müssen trocken gelagert werden und bei Multimaterialdruck entstehen zusätzliche Fehlerquellen. Der X2D nimmt dem Nutzer vieles ab, aber er macht den 3D-Druck nicht völlig wartungsfrei. Wer regelmäßig druckt, wird die Komfortfunktionen schnell zu schätzen wissen. Wer nur gelegentlich ein Modell ausdruckt, nutzt das Potenzial des Geräts möglicherweise gar nicht vollständig aus. Lautstärke und Einsatzort: Eher Werkstatt als Wohnzimmer Durch die geschlossene Bauweise und die moderne Mechanik wirkt der X2D kontrollierter als viele offene Hochgeschwindigkeitsdrucker. Dennoch sollte man nicht erwarten, dass ein schneller CoreXY-Drucker völlig unauffällig arbeitet. Bewegungen, Lüfter und Materialwechsel sind hörbar. Für ein Büro, eine Werkstatt oder einen Hobbyraum ist das in Ordnung. Im Schlafzimmer oder direkt neben dem Arbeitsplatz kann der Drucker je nach Empfindlichkeit störend wirken. Die Filterung ist ein Pluspunkt, ersetzt aber keine grundsätzliche Vorsicht beim Drucken technischer Materialien. Wer regelmäßig ABS oder ASA verarbeitet, sollte weiterhin auf eine gute Belüftung achten. Der X2D macht solche Materialien alltagstauglicher, aber nicht völlig emissionsfrei. Für wen eignet sich der Bambu Lab X2D? Der Bambu Lab X2D eignet sich besonders für Anwender, die mehr wollen als einen einfachen PLA-Drucker. Wer funktionale Teile, technische Materialien, saubere Supports und hohe Druckgeschwindigkeit sucht, bekommt hier ein sehr starkes Gesamtpaket. Besonders spannend ist der Drucker für kleine Werkstätten, Produktdesigner, Modellbauer, ambitionierte Maker und Nutzer, die regelmäßig Prototypen herstellen. Weniger geeignet ist der X2D für absolute Einsteiger, die möglichst günstig starten wollen. Auch wer hauptsächlich weiches TPU druckt oder maximale Offenheit beim System erwartet, sollte sich Alternativen ansehen. Für einfache PLA-Drucke, kleine Deko-Objekte oder gelegentliche Hobbyprojekte ist der X2D fast schon überdimensioniert. Seine Stärken entfaltet er erst, wenn man die Dual-Nozzle-Funktion, die beheizte Kammer und die Materialvielfalt wirklich nutzt. Vorteile im Überblick Der größte Vorteil des X2D ist seine Kombination aus hoher Geschwindigkeit, guter Druckqualität und Dual-Nozzle-Technik. Besonders bei Support-Materialien bietet das System echte praktische Vorteile. Dazu kommen die aktiv beheizte Kammer, die kompakte Bauweise, die gute Verarbeitung und die komfortable Software-Integration. Auch die Wartbarkeit wurde verbessert, was den Drucker für regelmäßige Nutzer attraktiver macht. Nachteile im Überblick Die wichtigsten Schwächen liegen in den Grenzen des Dual-Nozzle-Systems. Die zweite Düse ist nicht vollständig gleichwertig zur Hauptdüse und eignet sich nur eingeschränkt für flexible Materialien. Der Bauraum wird im Dual-Betrieb kleiner, und die Software kann bei komplexeren Multimaterial-Projekten verwirrend sein. Außerdem bleibt der Nutzer stark an das Bambu-Ökosystem gebunden. Wer völlige Offenheit oder maximale Modifizierbarkeit sucht, wird mit dem X2D nicht vollständig glücklich. Fazit: Ein starker Prosumer-Drucker mit klarer Zielgruppe Der Bambu Lab X2D ist ein sehr spannender 3D-Drucker für alle, die Wert auf Geschwindigkeit, Komfort und saubere Multimaterial-Funktionen legen. Sein Dual-Nozzle-System macht ihn besonders interessant für komplexe Modelle mit Support-Strukturen und technische Bauteile. In Kombination mit der aktiv beheizten Kammer und der guten Automatisierung entsteht ein Drucker, der weit mehr kann als klassische Hobbygeräte. Ganz ohne Schwächen ist der X2D aber nicht. Die Auxiliary-Düse ist eher ein spezialisiertes Werkzeug als ein vollwertiger zweiter Extruder, TPU bleibt eine Herausforderung und der Software-Workflow im Dual-Betrieb könnte intuitiver sein. Auch die Bindung an das Bambu-Ökosystem muss man mögen. Unterm Strich ist der Bambu Lab X2D kein Drucker für jeden, aber ein sehr überzeugendes Gerät für seine Zielgruppe. Wer regelmäßig funktionale Teile, technische Materialien oder anspruchsvolle Modelle mit sauberen Supports druckt, bekommt hier ein starkes Gesamtpaket zu einem attraktiven Preis. Für reine Einsteiger oder Gelegenheitsnutzer ist er dagegen eher zu komplex und zu leistungsstark. Der X2D ist damit weniger ein einfacher Hobbydrucker, sondern vielmehr ein kompakter Prosumer-Drucker mit echtem Werkstattpotenzial.

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Lifestyle 9/10

Kreoho AK V PRO im Review: Präzise, leise und überraschend intuitiv – Tufting auf einem neuen Niveau

Bevor wir ins Detail gehen, möchten wir uns bei Kreoho dafür bedanken, dass uns die Tufting Machine AK V PRO Cut & Loop Pile für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde. Die Bereitstellung des Geräts hatte selbstverständlich keinen Einfluss auf unsere Bewertung. Dieses Review basiert ausschließlich auf unseren eigenen Erfahrungen aus der Praxis – mit echten Projekten, echten Fehlern und echten Lernmomenten. Tufting ist ein Hobby, das schnell begeistert, aber auch technisch anspruchsvoller ist, als es auf den ersten Blick wirkt. Umso wichtiger ist eine Maschine, die nicht nur Leistung bietet, sondern auch Kontrolle, Präzision und ein angenehmes Arbeitsgefühl. Genau hier setzt die AK V PRO an.

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Technik 9/10

Lepro AI Neon LED Strip N1

Mit dem Lepro AI Neon LED Strip N1 will der Hersteller ein LED-System anbieten, das sich von klassischen Lichtstreifen abhebt: homogener Neon-Look statt sichtbarer Einzel-LEDs, KI-gestützte Lichteffekte und segmentierbare Farbsteuerung. Zielgruppe sind Nutzer, die ihr Wohnzimmer, Gaming-Setup oder Studio nicht nur beleuchten, sondern inszenieren wollen.

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Games 9/10

Ghost of Yōtei

Am 2. Oktober 2025 erschien mit Ghost of Yōtei das neue Prestigeprojekt von Sucker Punch Productions, veröffentlicht von Sony Interactive Entertainment. Exklusiv für die PlayStation 5 entwickelt, tritt es das schwere Erbe von Ghost of Tsushima an, das 2020 Maßstäbe im Samurai-Genre gesetzt hat. Mit einem Preis von rund 79,99 € für die Standard-Edition ordnet sich der Titel im üblichen Premiumsegment ein. Doch die Frage ist: Kann das Spiel mehr als nur die vertrauten Pfade beschreiten und wirklich ein neues Kapitel für Samurai-Abenteuer aufschlagen?

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Lifestyle 8/10

Review LEGO - Willy Wonka und die Schokoladenfabrik - Set #21360

Das LEGO® Ideas Set 21360 „Charlie und die Schokoladenfabrik“ holt den Geist des Filmklassikers von 1971 ins Regal – mit einem beweglichen Schokoladenwasserfall, der ikonischen Wonkatania und einer überraschend dichten Szenerie rund um die Oompa-Loompas. Mit 2.025 Teilen, neun Minifiguren und einer Mechanik, die sowohl beim Bauen als auch beim Anschauen überzeugt, richtet sich das Set klar an erwachsene Fans von LEGO und Liebhaber des Films. Hintergrund zum Film Charlie und die Schokoladenfabrik“ erzählt die fantasievolle Geschichte des Jungen Charlie Bucket, der in ärmlichen Verhältnissen lebt und eines Tages die Chance erhält, die geheimnisvolle Fabrik des exzentrischen Süßwarenherstellers Willy Wonka zu betreten. Gemeinsam mit anderen Kindern betritt er eine Welt voller magischer Maschinen, fantastischer Räume und skurriler Erfindungen. Der Film verbindet märchenhafte Elemente mit einer außergewöhnlichen Bildsprache und erschafft eine farbenfrohe Reise in eine Welt, in der nichts so ist, wie es scheint. Verpackung & Aufmachung LEGO Ideas-typisch kommt das Set in einer wertigen Schachtel mit klarer, stilvoller Gestaltung. Die Vorderseite zeigt die fertige Szene mit fließendem Wasserfall, die Rückseite hebt Funktionen wie das Drehrad für die Mechanik sowie Einblicke in den Oompa-Loompa-Bereich und Willy Wonkas Büro hervor. Im Inneren warten nummerierte Tüten, ein gebundenes Anleitungsheft und – wie bei Ideas üblich – einige Hintergrundinfos zum Vorbild. Die Aufkleberbögen sind sauber gedruckt; bedruckte Teile gibt es punktuell, allerdings werden für Wandbilder und Dekorelemente teils Sticker verwendet. Aufbau & Anleitung Die Anleitung ist klar strukturiert, farblich gut abgestimmt und führt mit angenehm dosierten Bauschritten durch das Projekt. Gerade Einsteiger in die Welt der Display-Sets profitieren von den logisch nummerierten Bauabschnitten. Die LEGO Builder App unterstützt zusätzlich mit 3D-Ansichten, Zoom und Fortschrittsmarker – hilfreich, wenn man Details oder Bautechniken genauer studieren möchte. Der Bau gliedert sich in 16 Tüten und steigert sich von der Grundplatte bis zur verzierten Felslandschaft mit Wasserfall – ein schöner Spannungsbogen, der stetig Belohnungsmomente setzt. Tüte 1: Der Auftakt legt die Basis: eine stabile Grundplatte mit ersten Landschaftskonturen. Zudem entsteht die erste Minifigur, Charlie Bucket. Technisch noch ruhig, aber ein solider Start. Tüte 2: Das Fundament wächst in die Breite, kleine Treppenstufen und eine erste Erhöhung deuten den späteren Geländeversatz an. Bereits hier kommen nette SNOT-Einsätze (Studs Not On Top) und Versatzbau zum Tragen.  Tüte 3: Grandpa Joe stößt als Minifigur dazu. Parallel beginnt der Bau des Schokoladenflusses, an dem später der Wasserfall hinabläuft. Erste Felsenstrukturen entstehen mit versetzten Keilsteinen und Mauersteinen. Tüte 4: Feinarbeit an der Grundplatte: viele kleine Elemente verdichten die Topografie. Progression eher subtil, dafür Fundament und Stabilität top. Tüte 5: Die Basisfläche ist abgeschlossen; eine zweite Grünzone nimmt Form an. Ab jetzt verschiebt sich der Fokus vom Unterbau hin zu Mechanik und Szenengestaltung. Tüte 6: Linke Bergseite und die ersten Technikelemente für den Wasserfall entstehen. Die Mechanik wird elegant ins Gelände integriert – ein Pluspunkt für die spätere Unsichtbarkeit der Technik. Tüte 7: Der „geheime Raum“ im Berg wächst; eine versteckte Tür führt zum Wonka-Büro. Vier Aufkleber für Wandbilder kommen zum Einsatz. Schade, dass diese nicht bedruckt sind – handwerklich aber sauber gelöst. Der Abschnitt bringt kreative Bautechniken und erhöht die Filmanmutung spürbar. Tüte 8: Der Berg wird nach oben weitergezogen; die Führung für den herabstürzenden Schokoladenwasserfall wird vorbereitet. Ein weiterer kleiner Raum entsteht (inklusive Schubkarre), dazu ein weiterer Sticker. Zwei Oompa-Loompas komplettieren die Szene als Minifiguren. Tüte 9: Herzstück Mechanik: Die Kette für den Wasserfall wird gebaut und direkt verkleidet, sodass der Eindruck fließender Schokolade entsteht. Die Kette umfasst 22 Glieder und lässt sich leicht zusammenstecken – die Laufruhe ist überzeugend. Tüte 10: Große Fortschritte im Sichtbau: eine rote Mauer mit zwei markanten Fenstern fasst die Szene, der Felsen erhält zusätzliche Verkleidung und Bepflanzung. Eine Laterne setzt einen stimmungsvollen Akzent. Tüte 11: Zuckerstäbe werden gefertigt und am Berg befestigt; rechts wächst ein sehr schön modellierter Baum. Die Detailfülle nimmt spürbar zu, und mit Augustus Glupsch kommt eine weitere Minifigur an Bord. Tüte 12: Violet Beauregarde (Violetta Beauregarde) stößt als Minifigur hinzu. Die linke Grünfläche wird dicht mit Blumen bestückt – farblich harmonisch und angenehm abwechslungsreich, ohne überladen zu wirken. Tüte 13: Brückenbau! Die Verbindung von linker zu rechter Seite entsteht, inklusive Bepflanzung entlang der künftigen Bootsroute. Veruca Salt ergänzt das Ensemble der Figuren. Tüte 14: Die Wonkatania nimmt Form an. Der Bootsbau macht Spaß, bringt clevere Bautechniken und schließt mit einer passgenauen Platzierung unter der Brücke ab. Tüte 15: Mike Teavee komplettiert die Kinderriege. Ein Bügel für eine Stehlampe entsteht, dazu weitere Gestaltungselemente – kleine, aber wirkungsvolle Fortschritte. Tüte 16: Der zweite Lampenständer folgt; Blumen und ein weiterer Baum runden die Grünflächen ab. Damit ist die Szenerie vollständig und bereit für den Dauereinsatz im Regal. Unterm Strich ist der Baufluss ausgezeichnet: Kaum Fummelei, gute Klemmkraft, nachvollziehbare Schritte und immer wieder kleine „Aha-Momente“ durch kreative Teileverwendung. Was zum Set und Design Das Diorama lebt von seiner dichten Erzählung: Schokoladenfluss, farbige Rohre, Zuckerwerk, die Wonkatania und der verborgene Arbeitsplatz der Oompa-Loompas greifen wie Zahnräder ineinander. Die Farbpalette ist bewusst kontrastreich – erdige Felsen gegen leuchtende Süßigkeitenfarben – ohne in Kitsch abzudriften. Die Mechanik ist vorbildlich verborgen: Ein Drehrad setzt den Wasserfall in Bewegung, die Kette läuft ruhig, und dank der Verkleidung wirkt der Fluss glaubwürdig „schokoladig“. Die neun Minifiguren – Willy Wonka, Charlie Bucket, Großvater Joseph, Augustus Glupsch, Mike Teavee, Veruca Salt, Violetta Beauregarde sowie zwei Oompa-Loompas – decken die wichtigsten Filmcharaktere ab und erlauben ikonische Szenen. Die Stickerlösung für Wandbilder ist der einzige echte Wermutstropfen; dafür überzeugt die restliche Teileauswahl mit vielen nützlichen Curved Slopes, Mauersteinen und Kleinteilen für organische Formen. Mit 19 cm Höhe, 52 cm Breite und 26 cm Tiefe ist die Grundfläche regaltauglich. Die Stabilität ist hoch, die Baugruppen verzahnen sauber. Spielwert ist vorhanden (beweglicher Wasserfall, Boot und Geheimtür), primär bleibt es aber ein Display-Set – genau so, wie man es von Ideas erwartet. Die LEGO Builder App ergänzt das analoge Bauerlebnis sinnvoll. Exklusivität Das Set 21360 – Charlie und die Schokoladenfabrik ist ausschließlich im LEGO Store vor Ort sowie online auf LEGO.com erhältlich. Der Verkaufsstart ist am 18. September und der Preis liegt bei 219,99 €. Wer sich das Set sichern möchte, findet es direkt über diesen Link im offiziellen LEGO Onlineshop. Link: https://www.lego.com/ Fazit „Charlie und die Schokoladenfabrik“ als LEGO Ideas-Set ist eine rundum gelungene Hommage: ein liebevoll komponiertes Diorama mit stimmiger Mechanik, vielen charmanten Details und einer starken Figuren-Auswahl. Der Bauverlauf ist abwechslungsreich, die Technik (22-Glieder-Kette für den Wasserfall) funktioniert zuverlässig, und die Szene wirkt im Regal wie ein Fenster in den Film. Kleine Abzüge gibt es für einige Aufkleber, die als Drucke das Paket perfektioniert hätten. Wer den Film liebt oder Landschafs-/Diorama-Bauten schätzt, bekommt hier ein Highlight für die Sammlung – klar empfehlenswert. Kurz zusammengefasst: nostalgisches Display-Set für Erwachsene, großartige Mechanik, schöne Bautechniken, neun zentrale Minifiguren, starke Präsenz im Regal – und ein echter Blickfang für alle, die sich ein Stück „reiner Fantasie“ nach Hause holen möchten.

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Lifestyle 10/10

Review: LEGO - Captain Jack Sparrows Piratenschiff #10365

Mit dem LEGO® Icons Captain Jack Sparrows Piratenschiff (10365) legt LEGO ein erwachsenentaugliches Display-Modell vor, das gleichermaßen Baufluss, Mechanik und Filmszenerie vereint. 2.862 Teile, acht ikonische Minifiguren und mehrere integrierte Spielfunktionen – darunter ausfahrbare Bordkanonen, bewegliches Ruder und ein angewinkelter Präsentationsständer – richten sich klar an erwachsene Baumeister, bieten aber auch genügend „Wow-Momente“ für alle, die beim Bauen gerne technische Raffinessen entdecken. Verpackung & Aufmachung Die Verpackung folgt der Icons-Linie: reduziertes, hochwertiges Box-Design, das die Silhouette der berühmten Geistergaleone mit zerrissenen schwarzen Segeln in Szene setzt. Im Karton sind die Bauabschnitte sauber in 22 Tüten gegliedert; so bleibt der Teilepool pro Etappe beherrschbar und der Fortschritt deutlich spürbar. Der beiliegende Ständer für die angewinkelte Präsentation ist nicht nur ein Gimmick, sondern ein durchdachtes Display-Element, das den „unter Segeln“-Look unterstützt. Laut Testzeitpunkt ist das Set exklusiv direkt bei LEGO erhältlich – ein Detail, das Sammler interessieren dürfte. Aufbau & Anleitung Die Anleitung führt sicher und klar durch alle Schritte. Markierungen für neue Teile, übersichtliche Perspektiven und der logische Tüten-Rhythmus sorgen für einen konstanten Baufluss. Die mechanischen Baugruppen (v. a. Kanonen-Deployment und Ruderansteuerung) werden schrittweise aufgebaut, sodass man die Funktion versteht, bevor sie im Rumpf verschwindet – vorbildlich. Zusätzlich steht in der LEGO Builder App eine 3D-Bauanleitung bereit, die bei komplexeren Teilgruppen hilfreich ist. Insgesamt ist das Set eindeutig für Erwachsene konzipiert, bleibt aber dank klarer Anleitung auch für geübte Teens zugänglich. Das Bauerlebnis – Tüte für Tüte Tüte 1 Der Bau beginnt mit dem Kiel und der tragenden Grundstruktur des Rumpfs: große Platten und erste Verbindungssteine werden zu einer stabilen Basis zusammengefügt. Gleichzeitig werden die ersten Technic-Bausteine eingesetzt, aus denen später ein Drehmechanismus entsteht. Am Ende des Beutels entsteht außerdem die erste Minifigur — Jack Sparrow — als motivierender Einstieg. Tipp: achte beim Einstecken der Achsen auf exakte Ausrichtung, sonst klemmt die spätere Mechanik. Tüte 2 In Tüte 2 entstehen zwei lange Streben (tragende Balken / Liftarme), die mit dem bereits vorbereiteten Drehmechanismus verbunden werden. Diese Elemente übertragen später die Rotation vom Einstellrad auf die Kanonenanlage. Der Abschnitt ist technisch, aber übersichtlich aufgebaut. Tipp: prüfe die Achsverläufe direkt nach dem Einbau, damit keine Reibung entsteht. Tüte 3 Jetzt wächst die vordere Unterdeckstruktur weiter: die Bugpartie wird geformt und die ersten vier Kanonen werden montiert und an die Mechanik gekoppelt, sodass sie später ausgefahren werden können. Dieser Schritt verbindet Struktur- und Funktionsbau. Tipp: teste den Ausfahrmechanismus schon jetzt kurz, dann lassen sich Ungenauigkeiten leichter beheben. Tüte 4 Das Unterdeck wird ausgebaut: zusätzliche Kanonenplätze, Seitenverkleidungen und eine Leiter werden ergänzt. Die Stabilität des Rumpfs nimmt deutlich zu, und die Innenräume bekommen erstmals Kontur. Tipp: setze die Leiter so, dass sie später zugänglich bleibt — manche Verkleidungen sitzen eng. Tüte 5 Dieser Bauabschnitt verstärkt die seitliche Verkleidung des Rumpfs und ergänzt weitere Kanonen; außerdem wird eine neue Minifigur zusammengesetzt. Die Arbeit ist ähnlich zum vorherigen Schritt, bringt aber wichtige Details zur Linienführung des Schiffs. Tipp: gleiche die Seitenbilder regelmäßig ab, damit das Schiff symmetrisch bleibt. Tüte 6 Hier werden die verbleibenden vier Kanonen montiert und die Heckpartie weiter vorgefertigt. Außerdem startet die Vorbereitung der Mechanik für die Heckflosse (Ruder), die später mit dem Steuerrad verbunden wird. Tipp: verwahre kleine Technikpins getrennt — sie tauchen nochmal auf und sind leicht zu verlegen. Tüte 7 In diesem Abschnitt entstehen die Klappen über den Kanonen, die so angebracht sind, dass sie beim Ausfahren automatisch aufklappen. Zusätzlich werden die ersten Deckplatten für das nächste Level vorbereitet. Das Ergebnis wirkt jetzt schon deutlich „schiffsähnlicher“. Tipp: kontrolliere die Scharnier-Toleranzen, zu enge Verbindungen verhindern das saubere Aufklappen. Tüte 8 Die Arbeiten konzentrieren sich auf die Bugspitze und die vollständige Verkleidung der vorderen Schiffsteile; letzte Kanonen werden verdeckt und strukturell eingebunden. Der Bug bekommt seine charakteristische Form. Tipp: richte die Platten an der Bugspitze sorgfältig aus — kleine Versätze fallen später optisch auf. Tüte 9 Die Ansteuerung des Ruders wird technisch ausgearbeitet: Gelenke und Übertragungsachsen werden so verbaut, dass das Steuerrad später das Ruder bewegt. Die eingesetzte Bautechnik ist effizient und sorgt für eine saubere Bewegungsübertragung. Tipp: bewege das fertiggestellte System nach jedem Schritt, so erkennst du früh Kanten oder Blockaden. Tüte 10 Die Ruderkonstruktion wird vervollständigt und mit dem Oberdeck verbunden; außerdem entsteht die Treppe, die zum Steuerdeck führt, und weitere Seitenverkleidungen schließen offene Bereiche. Tipp: baue die Treppe mit leichtem Spiel ein — so lässt sich das Steuerrad komfortabler erreichen. Tüte 11 Das Steuerrad wird montiert und funktionsfähig eingebunden; die Kapitänskajüte nimmt Form an und wird mit kleinen Details wie einer Karte, Kerzen und Vorratsfässern ausgestattet. Dieser Abschnitt ist besonders belohnend, weil sich nun ein echtes Interieur öffnet. Tipp: setze die Inneneinrichtung, bevor die Kabine endgültig verkleidet wird — so bleibt alles gut zugänglich. Tüte 12 Heckseitige Verkleidungsteile unterhalb der Kapitänskajüte und die Abschlussarbeiten am Kanonendeck werden erledigt. Dieser Abschnitt geht meist flott, weil viele Teile präzise ineinandergreifen. Tipp: kontrolliere die Verkleidungsplatten auf sauberen Sitz — ungleichmäßige Kanten stören später das Gesamtbild. Tüte 13 Weitere Seitenteile inklusive Reling werden angebracht; viele kleine Teile bringen feine Details. Ebenfalls wird hier eine weitere Minifigur zusammengesetzt. Die vielen Kleinteile erhöhen die optische Dichte des Modells. Tipp: arbeite in ruhigem Tempo mit den Kleinteilen, damit nichts verloren geht. Tüte 14 Die komplette Seitenverkleidung der Kapitänskabine inklusive Fenster wird gebaut. Die eingesetzten Bautechniken erzeugen ansprechende Paneele und ein elegantes Fensterbild — ein echter optischer Höhepunkt. Tipp: achte beim Einbau der Fenster auf parallele Ausrichtung, das wirkt professioneller im fertigen Modell.Tüte 15 Auf der Kapitänskabine entsteht das obere Deck; drei dekorative Lampen werden montiert und das Dach fertiggestellt. Anschließend wird diese Baugruppe am Rumpf befestigt. Tipp: befestige das Deck provisorisch, kontrolliere Links-Rechts-Symmetrie, bevor du alles endgültig verbindet. Tüte 16 Eine weitere Minifigur wird gebaut. Gleichzeitig entsteht ein separates Fundament – eine untere Ebene, die später unter den Hauptteil des Schiffs geschoben wird und zur strukturellen Verstärkung dient. Tipp: überprüfe die Stanzungen und Nuten am Fundament, damit das Aufstecken später problemlos gelingt. Tüte 17 Das Fundament wird massiv verstärkt: große Platten und Steine erhöhen die Torsionssteifigkeit. Der Aufbau geht jetzt zügiger voran, weil viele größere Teile zusammengefügt werden. Tipp: presse Platten mit gleichmäßigem Druck zusammen, das erhöht die Stabilität langfristig. Tüte 18 Das Fundament wird fertiggestellt und zwei kleine braune Ständer werden gebaut, welche die Basis für die angewinkelte Ausstellung bilden. Anschließend wird das Fundament mit dem Hauptschiff verbunden und die Heckflosse weiter verkleidet. Trotz vergleichsweise geringer Teilezahl passiert viel. Tipp: teste die Passform auf dem Ständer, bevor du das Modell endgültig platzierst. Tüte 19 Dieser Abschnitt beginnt mit einer Minifigur und widmet sich dem hinteren Mast sowie ersten Segelteilen in der Nähe des Steuerstands. Die Mastmontage erfolgt modular, sodass Stabilität und Flexibilität erhalten bleiben. Tipp: richte die Segelstreben vertikal aus, das erleichtert spätere Ergänzungen. Tüte 20 Der zentrale Hauptmast wird aufgebaut — einschließlich Plattformen und der Halterung für die Piratenflagge. Für die Standfestigkeit kommen diverse Technic-Elemente zum Einsatz. Tipp: führe den Mast probehalber ein, bevor du die gesamte Takelage befestigst, um Spannungen zu vermeiden. Tüte 21 Der vordere Mast und die komplette Bug-Takelage inklusive aller Segel werden montiert. Mit der Fertigstellung dieses Abschnitts ist die charakteristische Silhouette des Schiffs nahezu vollständig. Tipp: befestige die Segel an mehreren Punkten, damit sie beim Transport nicht aus der Form geraten. Tüte 22 Im letzten Beutel entstehen die beiden Anker, die an der Reling befestigt werden, sowie die finalen Verstärkungen des Bugbereichs und die letzten Segelbeschläge. Mit dem Einbau dieser Details ist das Modell bereit zur Präsentation. Tipp: überprüfe abschließend alle beweglichen Funktionen (Ruder, Kanonen, Klappen) und retuschiere lose Teile — so bleibt das Modell langlebig und präsentationsbereit. Set & Design – Funktionsumfang, Minifiguren, Exklusivität Die Filmreplik transportiert das Flair der Vorlage erstaunlich authentisch: hohe Masten, zerrissene schwarze Segel und eine Galionsfigur vorn am Bug. Herzstück ist die Kanonenmechanik: Über seitliche Stellräder lassen sich die Batterien an Backbord oder Steuerbord synchron ausfahren; Decksklappen öffnen dabei automatisch. Das Steuerrad ist mit dem Ruder verbunden, sodass sich die Heckflosse sichtbar mitdreht. Das Deck lässt sich öffnen, um einen Blick in das liebevoll ausgestattete Kapitänsquartier zu werfen – inklusive Kerzen, Karte und dem obligatorischen Apfel. Ein abnehmbares Beiboot und der angewinkelte Ständer erweitern das Display-Spektrum; der Rumpf kann zudem auf Wasserlinienhöhe getrennt werden, um ein „unter Fahrt“-Setup darzustellen.Die Besatzung ist prominent: Jack Sparrow, Will Turner, Gibbs, Cotton, Anamaria, Marty, Elizabeth Swann und Hector Barbossa decken zentrale Filmrollen ab und liefern reichlich Szenenpotenzial. Mit 64 × 64 × 23 cm ist das Modell präsent, ohne übermäßig viel Stellfläche zu beanspruchen. Zum Testzeitpunkt wird das Set exklusiv über LEGO direkt angeboten – für Sammler und Punktejäger ein nicht zu unterschätzender Faktor. Fazit Das LEGO® Icons Captain Jack Sparrows Piratenschiff (10365) überzeugt auf ganzer Linie. Der Bau ist abwechslungsreich, logisch gegliedert und bietet in jedem Abschnitt spannende Momente – von cleveren Technikelementen wie der Kanonen- und Rudermimik bis hin zu detailverliebten Szenen im Inneren der Kapitänskajüte. Besonders schön ist, dass man beim Bauen ständig Fortschritte sieht: erst wächst der robuste Rumpf, dann ziehen die Kanonen ein, die Kabine wird eingerichtet und schließlich erheben sich die markanten schwarzen Segel. Auch das Design weiß zu begeistern. Die Kombination aus massiver Schiffskonstruktion, filigranen Details und den acht ikonischen Minifiguren schafft ein Modell, das gleichermaßen zum Spielen wie auch zum Ausstellen einlädt. Durch den beiliegenden Ständer lässt sich das Schiff eindrucksvoll präsentieren, während die integrierten Funktionen dafür sorgen, dass es nicht nur ein schönes, sondern auch ein lebendiges Modell bleibt. Unterm Strich bietet dieses Set ein rundum gelungenes Bauerlebnis, das Technik, Optik und Filmflair ideal vereint. Für Fans von Fluch der Karibik, für erwachsene LEGO-Baumeister oder einfach für alle, die Lust auf ein imposantes Schiff haben, ist es eine klare Empfehlung.

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Technik 8/10

Review: Redmi - Pad 2

Tablets haben es in den letzten Jahren schwergehabt, sich gegen Smartphones und Notebooks durchzusetzen. Doch gerade im preiswerten Segment erlebt der Markt eine Renaissance: Geräte wie das Redmi Pad 2 zeigen, dass man für unter 200 Euro ein solides Entertainment-Tablet bekommen kann. Wir haben uns angeschaut, wie viel Technik Xiaomi in dieses günstige Gehäuse packt – und wo man Abstriche machen muss.

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Lifestyle 9/10

Review: LEGO - Das Piratenschiff Flying Lamb

Mit dem Set „LEGO® ONE PIECE – Das Piratenschiff Going Merry“ (Setnr. 75639) präsentiert die LEGO Gruppe in Zusammenarbeit mit Netflix und Tomorrow Studios ein wahres Highlight für Anime- und Serienfans. Dieses Modell ist mehr als nur ein klassisches Spielzeugschiff: Es ist eine liebevoll gestaltete Hommage an den ikonischen ersten Auftritt der Strohhutpiraten – und verbindet authentisches Design mit cleverer Bautechnik und hohem Spielwert. Noch bevor die zweite Staffel der erfolgreichen Live-Action-Adaption von ONE PIECE auf Netflix erscheint, können Fans jetzt schon tief in die Welt von East Blue eintauchen – und das ganz ohne Bildschirm. Die Serie, die auf dem Manga-Klassiker von Eiichiro Oda basiert, hat sich mit Humor, Herz und spektakulären Abenteuern weltweit einen Namen gemacht. Die Realverfilmung begeisterte über acht Wochen hinweg ein Millionenpublikum und stieg in die Netflix Global Top 10 ein – das LEGO Set liefert nun die passende Bühne für eigene Erzählungen und Abenteuer mit Luffy und Co.

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